Am 24. April 2024 wurden mit der Verordnung (EU) 2024/1258 des Europäischen Parlaments und des Rates wichtige Änderungen an der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 vorgenommen und neue Mindestanforderungen für tägliche und wöchentliche Pausen sowie gelegentliche Ruhezeiten festgelegt Straßenpersonenverkehrssektor.
Um Lkw-Fahrern das Leben zu erleichtern, fasst 1tacho alle diese Änderungen zusammen und erläutert sie anschließend ausführlicher für diejenigen Fahrer, die mehr Details wissen möchten. Auf geht’s!
Was hat sich gegenüber der Verordnung 1258/2024 geändert?
In der Praxis sind die Änderungen gegenüber der Verordnung 1258/2024:
– Beim Mitführen von Dokumenten: Anforderung eines „Reiseplans“ an Bord für alle Fahrten, auch innerhalb nationaler Grenzen, was bisher nur für internationale Fahrten erforderlich war;
– Bei der Aufteilung der Pausen: Fahrer können die vorgeschriebene 45-minütige Pause in zwei Pausen von jeweils mindestens 15 Minuten aufteilen, sofern diese insgesamt die erforderliche Mindestdauer haben, um den Fahrern eine angemessene Ruhezeit zu gewährleisten.
– Bei Ruhezeiten: Bei Ruhezeiten ist eine Verzögerung von 1 Stunde zulässig, einmal pro Fahrt von bis zu 7 Stunden oder zweimal bei Fahrten mit einer Dauer von 8 Stunden oder mehr.
Was sind die Hauptziele der Änderungen der Verordnungen?

– Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Fahrer
– Garantie eines fairen Wettbewerbs zwischen Transportunternehmen
– Erhöhte Verkehrssicherheit
Jede Änderung besser erklären
1. Flexibilität bei Pausen und Ruhezeiten
Für Fahrer, die gelegentlich Fahrgäste auf der Straße befördern, damit Änderungen vorgenommen werden, die die Sicherheit von Fahrgästen und Fahrern nicht gefährden und die Verkehrssicherheit gewahrt bleibt.
Regeln brechen:
– Aufteilung der Pausen: Fahrer können die vorgeschriebene 45-minütige Pause in zwei Pausen von jeweils mindestens 15 Minuten aufteilen.
– Mindestdauer der Pausen: Jede Pause muss die erforderliche Mindestdauer haben, um den Fahrern eine angemessene Ruhezeit zu gewährleisten.
Tägliche Ruhezeiten:
– Verschiebung der täglichen Ruhezeit: Eine Verschiebung des Beginns der täglichen Ruhezeit um maximal eine Stunde ist zulässig, sofern die Lenkzeit an diesem Tag sieben Stunden nicht überschreitet.
– Verschiebungsbeschränkung: Eine Verschiebung ist nur einmal während der Reise oder zweimal bei Reisen von acht Tagen oder mehr zulässig.
2. Erleichterung der Anwendbarkeit der Regeln
Ziel der Verordnung ist es, die Vorschriften besser auf den Gelegenheitsstraßenpersonenverkehr im In- und Ausland anwendbar zu machen und so Unstimmigkeiten zu beseitigen, die sich negativ auf den Wettbewerb und die Leistung der Fahrer auswirken könnten, und den Vorschriften einige Flexibilitätsmöglichkeiten zu verleihen, die die Nutzung erweitern Lenkzeit, Pausen und Ruhezeiten.
3. Dokumentationsanforderungen
Fahrer müssen an Bord des Fahrzeugs ein „Reiseplanblatt“ mit wichtigen Informationen zur Reise haben. Dieses Dokument ist bereits für internationale Dienste erforderlich und wird nun auch für nationale Dienste obligatorisch sein.
4. Sanktionen bei Verstößen
Die Mitgliedstaaten werden befugt sein, Sanktionen für Verstöße gegen die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 zu verhängen, auch wenn diese Verstöße in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Drittland begangen wurden. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Vorschriften in der gesamten Europäischen Union wirksam und kohärent angewendet werden.
Erwartete Vorteile
– Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Fahrer, mit ausreichenden Pausen und flexiblen, aber sicheren Ruhezeiten.
– Höhere Effizienz und Qualität der Gelegenheitsverkehrsdienste für den Straßenpersonenverkehr, um den Bedürfnissen der Fahrgäste besser gerecht zu werden.
– Harmonisierung und Klarheit der Regeln für Betreiber und Fahrer, um die Einhaltung zu erleichtern und Unklarheiten zu reduzieren.
– Reduziertes Ermüdungs- und Stressrisiko für Fahrer, wodurch die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht wird.
–Verbesserte Kommunikation mit den Behörden, da der Fahrer das Streckenblatt und die 1tacho-App zur Hand hat, deren Fahrtenschreiberdaten zeitnah erfasst und analysiert werden, fällt es dem Fahrer leichter, mit den Behörden entlang der Strecke zu streiten.
Abschluss
Mit diesen Änderungen der Verordnung (EU) 2024/1258, die darauf abzielen, die Arbeitsbedingungen der Fahrer zu verbessern, einen fairen Wettbewerb zwischen Unternehmen zu gewährleisten und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden die Anpassung an die neuen Vorschriften und ihre wirksame Umsetzung von grundlegender Bedeutung für die Erreichung der Ziele der Verbesserung der Arbeitsbedingungen sein Bedingungen und einen sicheren und fairen Wettbewerb zwischen den Transportunternehmen.
Antwort: Fahrer können die obligatorische 45-minütige Pause nun in zwei Pausen von jeweils mindestens 15 Minuten aufteilen. Diese Flexibilität ermöglicht es den Fahrern, ihre Pausen an die Reisebedürfnisse anzupassen, ohne dabei auf ausreichende Sicherheit und Ruhe zu verzichten.
FAQ: Verordnung (EU) 2024/1258 über den gelegentlichen Straßenpersonenverkehr
1. Was sind die wichtigsten Änderungen, die durch die Verordnung (EU) 2024/1258 eingeführt wurden?
Antwort: Zu den wichtigsten Änderungen gehören eine größere Flexibilität bei der Planung von Pausen und Ruhezeiten für Fahrer, eine Harmonisierung der Regeln für nationale und internationale Dienste, die Verpflichtung, ein „Routenblatt“ an Bord des Fahrzeugs zu haben, und die Möglichkeit der Mitgliedstaaten Sanktionen für in anderen Ländern begangene Verstöße verhängen.
2. Wie funktioniert die neue Pausenflexibilität für Autofahrer?
Antwort: Fahrer können die obligatorische 45-minütige Pause nun in zwei Pausen von jeweils mindestens 15 Minuten aufteilen.
3. Welche Dokumentationspflichten gelten für Fahrer?
Antwort: Fahrer müssen an Bord des Fahrzeugs ein „Reiseplanblatt“ mit wichtigen Informationen zur Fahrt haben. Diese Dokumentation ist sowohl für den internationalen als auch für den nationalen Verkehr erforderlich, um sicherzustellen, dass die Behörden die Einhaltung der Regeln zu Pausen und Ruhezeiten überprüfen können.
4. Wie werden Sanktionen bei Verstößen im Rahmen der neuen Vorschriften verhängt?
Antwort: Die Mitgliedstaaten sind befugt, Sanktionen für Verstöße gegen die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 zu verhängen, auch wenn diese Verstöße in einem anderen Mitgliedstaat oder in einem Drittland begangen wurden. Dies gewährleistet eine einheitliche und wirksame Anwendung der Vorschriften in der gesamten Europäischen Union und erhöht die Verkehrssicherheit und die Fairness zwischen den Betreibern.
5. Welche Auswirkungen werden die neuen Vorschriften voraussichtlich auf die Arbeitsbedingungen der Fahrer haben?
Antwort Die neuen Regeln sollen die Arbeitsbedingungen für Fahrer erheblich verbessern und mehr Flexibilität bei Pausen und Ruhezeiten bieten, was Stress und Müdigkeit reduzieren kann. Darüber hinaus können Fahrer durch die Harmonisierung der Vorschriften in der gesamten EU ein einheitlicheres und sichereres Arbeitsumfeld erwarten, unabhängig davon, in welchem Land sie tätig sind.
Weitere Einzelheiten finden Sie im vollständigen Wortlaut der Verordnung auf der offiziellen Website der Europäischen Union